Within and Without

Within and Without

Washed Out

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Nach einer gehypten Ep und einem damit ebenso schnell aus der Taufe gehobenen wie begrabenen Genre namens Chill Wave, kann sich Ernest Greene alias Washed Out ganz auf sein Debütalbum konzentrieren: Verwaschene Popsongs, zu denen man sich am besten seinen eigenen Film aus grobkörnigen und überbelichteten Bildern von blauem Himmel, Strand und Hitze bastelt.

Wie viele Kinder wohl zur Musik von Washed Out diesen Sommer - so er denn noch kommt - gezeugt werden? Das Cover des Debütalbums von Ernest Greene ist jedenfalls ebenso als Aufforderung zu verstehen, wie der erste Song „Eyes Be Closed“. Greenes Songs flimmern so diffus wie eine Fata Morgana, federn butterweich über saftige Wiesen und stellen sich mit ausgebreiteten Armen in den Wind und flüstern „Ich bin der König der Welt“.

„Within An Without“ ist das „Smokers Delight“ für Indiekids - Songs voller Sehnsucht, die aber so angenehm verschleiert werden, dass am dazu auch prima Grillen oder im Freibad platt in der Sonne liegen kann. Angriffsfläche bietet hier höchstens der exzessive Gebrauch von Hall, sonst ist „Within An Without“ Wohlklang pur, der dringend zu einer gemeinsamen Session mit Air führen sollte. Was vielleicht süffisant-ironisch klingt, ist keineswegs so gemeint. „Within And Without“ ist einem bald so sehr ans Herz gewachsen, dass man ohne dieses Album keinen weiteren Tag über, unter und mit genau 30 Grad Celsius erleben möchte.

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