Nobody's Coming To Save You

Nobody's Coming To Save You

The Sunshine Underground

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Mit "Put You In Your Place" hatten sie uns vor vier Jahren direkt ausgeknockt. Selten hat ein damals noch ungesignter Newcomer mehr geflasht. Das folgende Album und die Tour konnte die hohen Erwartungen dann aber leider nicht erfüllen. Nun kommen The Sunshine Underground aus Leeds mit dem zweiten Anlauf, die Musikwelt zu erobern.

Die einzelnen Zutaten stimmen immer noch. Forscher Gitarrenrock, der auch ordentlich zu grooven weiß und eine Stimme, die mal an The Faint, mal an Muse und in den besten Momenten auch mal an jungen Sting erinnert. Doch irgendwie fehlt was. Vor allem live wurde das mehr als deutlich, wo die Band sich nicht eben als charismatisch zeigte und der Frontmann eher durch Lustlosigkeit als Euphorie auffiel, was so gar nicht zur Musik der Band passen will.

Der Einblick ins neue Album fällt also entsprechend zwiespältig aus, nichts wirklich Neues bei The Sunshine Underground. Keine Weiterentwicklung und was viel schwerer wiegt: nichts zwingendes. Wenn das alles war, werden sie auch dieses Mal nicht den großen Durchbruch schaffen, den ihre Debütsingle noch verhieß. Das ist alles gefällig und nett, ja und klingt irgendwie vertraut. Aber es fehlt das Besondere, das diese Band von Hunderten anderer UK-Bands hervorhebt. Und ob man diesen ur-britischen Sound mag oder nicht ist und bleibt Geschmackssache.

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