Six Cups Of Rebel

Six Cups Of Rebel

Lindstrøm

Redaktionswertung: 
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gut
sehr gut

Hans-Peter Lindstrøm, der Waldschrat der Cosmic Disco, gießt uns zum Jahresbeginn „Six Cups Of Rebel“ ein. Ob er damit auf den Titelhelden von Matias Faldbakkens Roman „Macht und Rebel“ anspielt? Wohl kaum, vielmehr hat der Norweger seinen musikalischen Kosmos noch eine Wendung weiter gedreht.

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„Six Cups Of Rebel“ ist einer der Namen, unter den Lindstrøm in den letzten Jahren veröffentlicht hat. Sein Output ist dabei ebenso konstant wie ausufernd. Das letzte Album „Real Life Is No Cool“ mit Sängerin Christabelle zeigte Lindstrøm von seiner poppigen Seite, „Six Cups Of Rebel“ gibt sich dagegen deutlich unzugänglicher. Wer mit Kirchenorgel nichts anfangen kann, dürfte mit diesem Album in jedem Fall Schwierigkeiten bekommen.

Statt sich selbst zu reproduzieren arbeitet Lindstrøm an der Evolution seines Sounds. Wer fünf Tage die Woche von neun bis vier im Studio sitzt, kann auf Dauer nicht immer die gleichen Tracks produzieren, ohne sich zu Tode zu langweilen. Also hat sich Lindstrøm diesmal selbst vors Mikrophon gestellt und ein paar kryptische Zeilen eingesungen. Sein Wunsch nach einem „Quiet Place To Life“ steht dabei in größtmöglichem Kontrast zur bedrohlichen Atmosphäre dieses dunkel brummenden Tracks. Sollte es irgendwann mal eine progressive Phase der Clubmusik geben, Hans-Peter Lindstrøm wäre ihr geistiger Vater. Und Justice die Vatermörder, die den ganzen Erfolg für sich beanspruchen.

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