Two Dancers

Two Dancers

Wild Beasts

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Erotic Downbeat Music - so nennen die Wild Beasts ihre Musik. Mit Verlaub, aber bei dieser Beschreibung bleibt einiges auf der Strecke: der Rock, der Pop, die Stille, die Lautstärke, die Tiefe und so manch ein tänzelnder Höhepunkt.

Das Quartett aus Kendal, England ist in seiner Heimat ein Favorit vieler geschmackssicherer Musikfreunde. Hierzulande kamen die Wild Beasts noch nicht so richtig und erschöpfend zum Zuge. Vielleicht schafft es "Two Dancers", der Nachfolger zu dem Debüt "Limbo, Panto", über den Tellerrand hiesiger Insiderkreise hinaus. Es wäre wünschenswert.

Denn Wild Beasts haben in ihren zehn neuen Songs so viel Gefühl und Tiefgang vergraben, dass man fast von einem Schatz sprechen kann. Einem Schatz voll schwermütiger, aber auch vor Hedonismus und und Lebensfreude strotzender Songs, die sich um die Falsettstimme von Sänger Hayden Thorpe zwischen den Extremen bewegen. Mal rockt es, mal blitzt der Pop auf, aber immer schweben die Briten durch derart weite Atmosphären, die in Intensität und Faszination zweifelsohne an das Magische von Antony And The Johnsons erinnern. Die Wild Beasts bieten so viel auf "Two Dancers", dass man zwischen todtraurig und himmelhochjauchzend eigentlich jeden Höhepunkt mit ihnen mittanzen möchte. Erotic Downbeat Music eben - und noch einiges mehr!

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