Konkylie

Konkylie

When Saints Go Machine

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Entschleunigung ist derzeit das wichtigstes Stilmittel der elektronischen Musik. Was Nicolas Jaar oder Mark E. für den Dancefloor einfordern, wenden die vier Dänen von When Saints Go Machine auf Electro-Pop an. Nichts ist hier von Hektik getrieben, alles der Ästhetik der Langsamkeit unterworfen.

Download & Stream: 

Nikolaj Manuel Vonsild, Jonas Kenton, Simon Muschinsky und Silas Moldenhawer – die Namen der vier Mitglieder von When Saints Go Machine sind mindestens so poetisch wie ihre Musik. Mit verschleiertem Falsett singt Vonsild zuckersüße Melodien, und hält dabei die Waage zwischen Kitsch und unterschwelligem Unbehagen. Man hantiert im Zusammenhang mit skandinavischer Musik ja gerne mit Begriffen aus dem Märchen, und möchte das auch bei When Saints Go Machine machen, findet aber partout kein Märchen, das zugleich so verführerisch und unschuldig wäre.

Kein Song auf „Konkylie“ klingt wie der andere, sie eint aber ihre Fokussierung auf einige wenige Elemente. Woher die stammen, oder in welchem Zusammenhang sie normalerweise eingesetzt werden, ist When Saints Go Machine egal. So entsteht elektronische Kammermusik mit einer eigentümlichen Balance aus Abstoßung und Anziehung, und eine der besseren Annäherung an den ätherischen Experimental-Sound von Talk Talk, der Post „It's A Shame'-Phase.

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