Kilimanjaro

Kilimanjaro

Superpitcher

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Wenn Superpitcher den „Kilimanjaro“ besteigt, wird man gerne Teil seiner Seilschaft. Aksel Schaufler schafft es mit seinem zweiten Album für Kompakt das auf den Punkt zu bringen, was das Kölner Label wichtig macht: Techno, der Pop stets mitdenkt.

Zugegeben, die stumpf pumpende Bassdrum, die viele Kompakt-Platten antreibt, war noch nie die Sache von Superpitcher. Er mag es subtiler und lässt die Bassdrum einfach mal beiseite, wenn ihm der Sinn nach einem luftigen Stück Indietronica-Folk steht.

Außerdem würde eine zu aufdringliche Bassdrum Superpitchers Tracks die Melancholie austreiben und ihnen das Herz rauben, dem „Country Boy“ Schaufler auf „Kilimanjaro“ eh schon hinterher rennen muss („Give Me My Heart Back“). Es ist die Abwechslung und Vielfalt, die „Kilimanjaro“ über andere Veröffentlichungen auf Kompakt und im Rest des Technozirkus stellt. Erst wenn das Songwriting stimmt, kümmert sich einer wie Aksel Schaufler um die Tanzfläche. Ein Ansatz, der sich auf „Kilimanjaro“ voll auszahlt.

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