Broken

Broken

Soulsavers

Redaktionswertung: 
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Mark Lanegan hat sich zum zweiten Mal mit den beiden britischen Produzenten Ian Glover und Rich Machin zusammengetan, um ein Soulsavers-Album einzuspielen. "Broken" heißt der Brocken, auf dem sich Lanegan als Prediger des Unglücks inszeniert.

"Spiritual" hieß einer der Songs auf dem letzten Soulsavers-Album "It's not how far you fall, it's the way you land". In der Tat, was Lanegan und seine beiden britischen Mitstreiter darauf ablieferten, hatte etwas Religiöses. Auf dem Nachfolger räumt das Trio diese Assoziationen mit dem krachigen Rocksong "Death Bells" beiseite. Und steigt mit den nächsten beiden Songs "Unbalanced Pieces" und "You will miss me when I burn" weiter in die Dunkelheit hinunter als zuvor. 

Letzteres ist Lanegans Version eines Will Oldham-Songs und schon jetzt gesetzt als traurigster Song des Jahres. Machin und Glover zimmern dazu  Breitwandarrangements, die Lanegans Bass voll ausgeleuchtet auf der Leinwand erscheinen lassen. Da mag die Liste der Supporting-Acts noch so lang sein - neben Lanegan sind Mike Patton, Jason Pierce (Spiritualized), Gibby Haynes von den Butthole Surfers und Richard Hawley zu hören - der Platz im Suchscheinwerfer gehört Lanegan. Der interpretiert diese Rolle gewohnt stoisch, ohne Mätzchen und schöpft dabei aus dem Vollen der menschlichen Seele. Am 4. September kann man sich davon einmalig im Berliner Postbahnhof live überzeugen lassen.

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