Triangulation

Triangulation

Scuba

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Paul Rose alias Scuba veranstaltet seit einiger Zeit die Sub:stance-Partys im Berliner Berghain, deren Sound er kürzlich für das Ostgut-Label auf CD festhielt. Mit seinem zweiten Soloalbum, das wenige Wochen später erscheint, verschiebt er die Koordinaten von Dubstep und Techno ins Unbekannte.

Den vielen Versuchen der britischen Presse zum Trotz, die jede Woche ein neues Untergenre ausruft, verwahrt sich Dubstep konsequent einer Aufsplitterung in viele Miniszenen. Der Vibe wackelnder Garage-Beats und das wohlige Gefühl im Bauchraum, wenn der Bass aus dem subsonischen Raum angeflogen kommt, genügen als Genrebeschreibung. Dazwischen ist allerhand möglich.

Paul Rose Produktionen sind stark vom Techno und Minimal beeinflusst, weisen eine stilistische Nähe zu Tracks von Martyn, 2562 oder Shackleton auf. Ravige Basslines und Sirenen, die zur endgültigen Abfahrt aufrufen bis der nächste Bass dazwischen haut, sind nicht das Terrain von Paul Rose. Seine Tracks steppen fein austariert, klickern und klackern minimal, wirken weniger über die Mächtigkeit ihrer Basslines als die Verdrehtheit der Percussion. Und gehören mit zum Besten, was in letzter Zeit unter der Bezeichnung „Dubstep“ veröffentlicht wurde.

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