Let It Beep

Let It Beep

Royal Bangs

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Auch wenn sie ein weiteres Mal an ihrem Vorsatz, eine Dance-Platte zu machen, kläglich gescheitert sind, türmen Royal Bangs mit ihrem neuen Album erneut ein großes Bollwerk auf. Mit- und umreißend.

Als City Slang Anfang dieses Jahres den Debütbrocken dieser Band nach Deutschland hievte, stand das Quartett mit einem Bein schon wieder im Studio. In den USA war "We Breed Champions" schon eine Weile dank "Audio Eagle Records", dem Label der Black Keys, auf dem Indie-Markt. Die Band aus Knoxville/Tennessee setzte sich also bereits an den Nachschub, als man hierzulande noch verdaute.

Auf "Let It Beep" geben sich schröddelige Konsolen-Sounds ein Duell mit schweren Rockriffs, harmonisiert die leichte Unterschwelligkeit des Pops mit dem Verständnis für Post-Mathematisches. So vertrackt und verschroben diese Band wieder klingt, so eingängig kommen sie unter dem Strich dann im Herzen an. Auch wenn diese Nerds schräges, durchgescheppertes Zeug machen - am Ende siegt ihr Herz für große Melodien und rumpelnde Beats, die Hand in Hand wie eine Horde angestochener Schweine aus den völlig übersteuerten Boxen herausrasen und alles mit- und umreißen.

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