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Planningtorock

Redaktionswertung: 
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Planningtorock, das Alter Ego, das sich Jane Rostron für ihr musikalisches Debüt auf DFA Records erschaffen hat, könnte auch aus Guillermo del Toros in jeder Hinsicht fantastischem Film „Pans Labyrinth“ stammen: ein seltsames Fabelwesen, dessen Stimme mindestens so unheimlich ist, wie seine äußere Erscheinung.

Ähnlich wie Fever Ray oder The Knife, mit denen Rostron an der Darwin-Oper „Tomorrow, In A Year“ gearbeitet hat, leben ihre Songs von einer düsteren Atmosphäre, wie man sie sonst nur in Märchen wiederfindet. Tanzbar, wie man es von einem Label wie DFA Records erwartet hätte, ist das nicht.

Vielmehr klingt „W“ wie der Soundtrack zur Aufführung eines Ein-Personen-Stücks, in dem sich Regisseurin, Schauspielerin und Sängerin Planningtorock ihren inneren Dämonen stellt. Manchmal liegt eben auch im Düsteren und Unverständlichen eine Schönheit, die zu diffus ist, um sie wirklich erklären zu können Im Falle von Planningtorock muss man sie gehört haben, mit „Doorway“ und „The Breaks“ gibt es dazu gleich zwei herausragende Möglichkeiten.

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