Wenn einem der Postrock zum Halse raushängt, darf man sich gerne mal übergeben. Raus mit der Sperrigkeit, dem überflüssigen Ballast, und ran ans Werk mit neuer Unbeschwertheit. Pit Er Pat haben sich einer derartigen Entschlackung unterzogen.
Bassist Rob Doranweg hat sich verabschiedet und die damit zum Duo geschrumpfte Band setze sich nach L.A. ab. Und man meint es fast zu hören, dasss Butchy Fuego und Fay Davis-Jeffers Chicago den Rücken gekehrt haben: Etwas minimalistischer im Sound, die Stimme mal leicht schwebend, mal seltsam kreisend. Gitarre und Synthie duellieren harmonisch, Schlagzeug und MPC korpulieren wild und ergeben einen rhythmisch bunten Salat, angemacht mit wabernden Sounds, großem Gezischel und Geblubber.
Genrefizierung? Kann man hier nach wie vor knicken, denn so flexibel sind Pit Er Pat in ihrer neuen und zweisamen Unterhaltsamkeit dann selbstredend doch nicht.






