Black Noise

Black Noise

Pantha Du Prince

Redaktionswertung: 
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schwach
ordentlich
gut
sehr gut

"Es müsste immer Musik da sein, bei allem was Du machst" heißt es in Sebastian Schippers Film "Absolute Giganten". Diesen Satz hat Hendrik Weber alias Pantha Du Prince weiter gedacht und sich auf die Suche nach der Musik hinter der Stille gemacht. Daraus ist ein sprödes, aber großartiges Techno-Album entstanden.

Der Überbau, den Hendrik Weber für sein Album "Black Noise" aufgetürmt hat, ist gewaltig. Um genauer zu sein, es ist ein ganzer Schuttberg in den Schweizer Alpen, unter dem – so sagt man – ein komplettes Dorf begraben liegt. Dort hat Weber gemeinsam mit Stephan Abry von Workshop und Joachim Schütz nach dem Ursound gesucht. Mit dem Mikrophon in der Hand ist er durch die Berge gezogen, hat mit seinen Produktionspartnern auf selbst gebastelter Percussions improvisiert.

Zu Hause im Studio schließt Weber den Ursound der Berge mit dem Puls der Gegenwart kurz. Die pulsierende Bassdrum, die das Tempo der Arbeitswelt ins Wochenende hinein verlängert und einem auch an den freien Tagen Höchstleistungen abverlangt, für die man sich am besten dopt. Von der Spannung zwischen Wald und Stadt, zwischen Draußen und Drinnen, zwischen Geklöppel und Groove lebt "Black Noise". Daraus zieht dieses Album seine elegante Schönheit, die nur bei Pantha Du Prince so majestätisch klingt.

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