Das Septett aus Toronto versteht es, mit vielen Zutaten, nur das nötigste zu machen. Unaufdringlich orchestrieren sie neben den altbekannten Standardinstrumenten mit Cello, Violine, Mandoline, Melodica und diverser Allerlei. Und stets wirkt das, was sie da auftürmen, so leicht und unbeschwert, so beflügelnd und sonnig, trotz all der lauernden Düsternis.
Ja, es ist Indiepop mit einem Molltouch, der so zärtlich wie zerbrechlich von Wohlklang durchzogen ist. Ohbijou schwelgen und schwingen in leisen und feinen, aber damit auch mitreißenden und strahlenden Momenten. Die Melodien und Atmosphären erinnern nicht selten an die guten Momente von Julie Dorien, Mazzy Star oder Metric. "Beacons" ist so ein bisschen wie die Sonne, die die schönen Seiten des Herbstes erstrahlen lässt. Passt doch!







