Nik Roos, Thijs de Vlieger und Martijn van Sonderen schaffen es auf „Split The Atom“ Drum´n´Bass wieder aufregend klingen zu lassen. Ihre Beats sind so präzise, als hätte J Majik seine Finger im Spiel gehabt, ihre Bässe grollen so bedrohlich, als wären sie bei Ed Rush & Optical persönlich in die Lehre gegangen. Doch die drei Holländer suchen auch außerhalb der Dreieinigkeit des Amen-Breaks nach Inspirationen für ihre Tracks. „Machine Gun“ macht sich mit seinem peitschenden Beat in der Metaldisco gut, andere Tracks nehmen im Geiste Photeks den Dialog mit House wieder auf. Und selbstverständlich haben Noisia auch ihre Lektion Dubstep gelernt.
Jeder der 19 Tracks verfügt dabei über eine Qualität, die Noisia durchaus zu mehr verhelfen könnte als in der überschaubaren Drum´n´Bass-Szene zu Helden zu avancieren: Sie kultivieren in ihrem Sound eine straight-in-your-face-Attitüde, die verdammt gut klingt, und viele andere Produzenten wie Amateure dastehen lässt. Das Niveau von „Split The Atom“ kann der Entwicklung von D´n´B nur gut tun.









