Knights of Error

Knights of Error

Neonman

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Sie machen genau das, was man vor einigen Jahren noch als Electro-Clash bezeichnete. Dass Neonman nicht von der Zeit überholt wurden, spricht für das Duo.

Bastian Asdonk aus Berlin und Benjamin Osborn, ursprünglich aus London, haben ihre elektronischen Referenzen nahezu getilgt: um die Jahrtausendwende setzten sie eher auf Club-Sound als auf Garagen-Klang.

Erstaunlich, mit welcher Balance sie einerseits durch ihre Tracks navigieren, anderseits aber auch zwischen den Modi Rock und Electro wechseln können. "Too Much Too Quick" beispielsweise klingt nach düsterem 80er-Pop, "Quinine & Juniper" hingegen erinnert mit seinen nervösen Gitarren stark an Maxïmo Park. Genau diese Flexibilität ist ein großer Fortschritt nach ihrem Debüt  "Gift Of The Gab".

Neonman vereinen also Gegensätzlichkeiten. Ihren Songs haftet eine Schnodderigkeit an, als hätte man diese nicht wirklich bis ins letzte Detail konzipiert. Aber gleichzeitig transportieren sie dabei eine Eingängigkeit, die ihr Album sehr schnell angenehm zugänglich macht.

Fazit: Klingt ein bisschen nach öffentlicher Probe - allerdings auf höchstem Niveau, absolut empfehlenswert.

TONSPION UPDATE

✔︎ Die wichtigsten News zu Musik, Film, Streaming und Konzerten.
✔︎ Exklusive Verlosungsaktionen: gewinne Kopfhörer, Lautsprecher oder Tickets.
✔︎ Jederzeit abbestellbar mit einem Klick.

 
 

Hinweise zu der Protokollierung der Anmeldung, Deinen Widerrufsrechten, dem Einsatz des Versanddienstleisters und der Erfolgsmessung erhältst Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ähnliche Künstler

Empfohlene Themen