Nedry erheben den Fehler zum Prinzip. Vom Namen über das zwischen 8-Bit-Ästhetik und Photoshop-Disaster pendelnde Artwork bis zu ihrer eigenwilligen Musik gehen Nedry bewusst die Umarmung mit der Möglichkeit ein, voll daneben zu hauen: Epic Fail! Mehr als einmal ist es schon vorgekommen, dass ihr Name auf Konzertplakaten zu Nerdy wurde. Was die Band mit einem Achselzucken quittiert (Landet man als Nedry eh schneller ganz oben in Googles Listen).
Wer ihre Songs gehört hat, merkt sich ihren eigentümlichen Namen sowieso. Wie ein Presslufthammer schieben sich tief grollende Basslines durch die Tracks, in denen Sängerin Ayu Okakita in völlig anderen Sphären schwebt. Ihren Partnern Chris Amblin und Matt Parker bleibt es überlassen, ihrer ätherischen Sehnsucht die Erdung zu verpassen.Mal mit klirrenden Clicks & Cuts, mal mit ungestüm rockenden Gitarren. Dabei offenbaren Nedry noch jede Menge Potential für weitere Volten. Bemerkenswertes Debüt, mit Luft nach oben.








