Sigh No More

Sigh No More

Mumford & Sons

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Sie werden als die neuen Indiefolk-Helden gefeiert: Das Unternehmen Mumford & Sons erobert von London aus die Welt - mit ungewöhnlich altertümlichen Instrumenten und unkonventionell anmutenden Songs.

Etwas antiquiert wirkt das schon: Da klebt eine Bassdrum am Fuß und hängt eine Akustikgitarre um den Hals des Sängers Marcus Mumford. Und auch die schick gekleideten Herren um ihn herum spielen so seltsame Instrumente wie Banjo, Kontrabass, Mandoline und singen dabei inbrünstig aus voller Kehle.

Und das, was sie da seit gerade mal zwei Jahren auf so unzeitgemäße Weise machen und gleichzeitig von der Welt in den höchsten Tönen gelobt wird, ist ihr Debüt "Sigh No More". Mit diesem lassen sie der EP-Trilogie eine erste Langspielplatte voller Folk, Indiepop und Country folgen. Fleet Foxes-Melodien treffen hier auf die Stimmkraft eines Dave Matthews und jede Menge Männer-Chöre lassen den Duft eines britischen Pubs in die Nase des Hörers schießen. Wie lange er sich in der Luft halten wird und wie berechtigt die allgemeinen Vorschusslorbeeren waren, wird sich zeigen. Für den Moment aber ist das in der Tat recht gut.

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