Natürlich liest sich das Lineup dieser Zusammenkunft wie ein Königstreffen: Conor Oberst, bekannt als Kopf von Bright Eyes, Jim James von My Morning Jacket und M. Ward. Hofiert werden diese von Mike Mogis, dem stilprägenden Omaha-Produzenten. Der Vierer kollaboriert bereits seit Jahren, manchmal so und auch mal anders: Mogis und Oberst sind seit über zehn Jahren mittlerweile musikalische Weggefährten, Ward spielte Anfang dieses Jahrtausends im Vorprogramm der Bright Eyes und 2004 tourten alle Vier zusammen mit ihren jeweiligen Bands.
Und Monsters Of Folks wirkt demzufolge auch nicht wie eine Zusammenwürfelung großer Namen. Diese Jungs verstehen sich nämlich, besonders im Folk, Country, Alternative-Pop, Americana und Singer/Songwriter-Metier. Die zurückgelehnte, aber niemals dahinplätschernde Musik ist von großen gesanglichen Momenten gespickt. Monsters Of Folk ist gewiss eine Supergroup, aber eben auch eine, die das hält, was man erwartet - weil hier keine Egos hervorstechen, sondern sie als Band harmonieren.





