Es ist gar nicht so einfach den "Hunger Forest" von Monoder zu durchstreifen, ohne sich in Skandinavien-Klischees zu verlieren. Trotzdem: eine angenehme Kühle durchströmt die Tracks von Jussi-Pekka Parikka unter seinem Alias Monoder. Zwölf Minuten lang seziert er im Titeltrack eine minimale Melodie, kontrastiert sie mit leichtem Knistern und Rauschen.
So ist "Hunger Forest" im positiven Sinn Spa im Vier-Viertel-Takt. Zurückhaltend und entspannt, ja stressfrei durchwandern die großzügig angelegten Tracks den Raum. Der Einsatz der Bassdrum sorgt hier nicht für den technoimmanenten Euphorieschub, sie pulst vielmehr so selbstverständlich wie der Herzschlag. Natürlich kämpft diese Musik bei geringer Lautstärke gegen ihr eigenes Verschwinden, trotzdem schafft es Jussi-Pekka einen bei der Stange zu halten und ihm tief in den "Hunger Forest" zu folgen.









