Destroyed

Destroyed

Moby

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
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gut
sehr gut

Album, Bildband, Video-Trilogie: Moby tobt sich rund um sein neuntes Album kreativ aus. Fokussierter als zuletzt macht Moby auf „Destroyed“ Musik für die blaue Stunde, die Geister, die er mit „Play“ rief scheint er hinter sich gelassen zu haben.

Unterwegs auf Tour hat Moby die Songs zu „Destroyed“ produziert und aufgenommen. In jenen Stunden, in denen man alleine auf dem Hotelzimmer sitzt, wegen des Adrenalins im Blut vom letzten Gig aber kein Auge zu macht. Während andere diese Zeit mit Drogen überbrücken, hat der bekennende Veganer Moby diese Stunden des Leerlaufs kreativ genutzt.

Mit dem Fotoapparat bewaffnet hat er Bilder von menschenleeren Gängen und endlosen Hotelfluren geschossen oder am Rechner Songs geschrieben. Während seine Fotos eher die Abwesenheit von Menschen dokumentieren, sind die Songs auf „Destroyed“ voller Sehnsucht: nach menschlicher Nähe, nach einem Gesprächspartner, nach etwas, das sich anfühlt wie Zuhause. Trotzdem ergeht sich Moby nicht im Popstar-Jammer übers ach so unmenschliche Touren, vielmehr formuliert er musikalisch – nicht immer ganz zielsicher – , was vielen in der blauen Stunde durch den Kopf geht, wenn das Blut noch durch die Adern peitscht, das Herz aber endlich zur Ruhe kommen will. Ja, das ist kitschig, aber mal ehrlich: Manchmal ist so ein bisschen Kitsch sehr schön!

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