Um die Dimension des Erfolgs von "Pop Muzik" zu verdeutlichen, reicht ein Blick auf die Zahlen. Knapp acht Millionen Mal wurde der größte Single-Hit des David Bowie-Wegggefährten und Adam & The Ants Produzenten Robin Scott verkauft. Sogar in Oliver Geißens unsäglicher Chartshow kam "Pop Muzik" in die Top Ten der "ultimativen Disco Classics".
Soweit die Business-Strecke, musikalisch bietet "Pop Muzik" einige Punkte, an denen 30 Jahre später Künstler verschiedener Generationen andocken können: Devo, die Torpedo Boys, Salz oder Ex-Fischmobber Stachy interpretieren Scotts Original mal eigenwillig, mal verdächtig nah am Original. Dass dabei kaum einer der Versuchung widerstehen kann, Scotts Vocals einzubauen, versteht sich von selbst. Hier liegt auch das Problem, dieser Kopplung. Auf Albumlänge kann kein Mensch nur einen, wenngleich remixten Song aushalten. Auch als pophistorisches Dokument taugen die "Pop Muzik Remixes" nur bedingt, das Original fehlt nämlich. Dafür entschädigen die umfangreichen Linernotes von John Tobler.








