Jedem der five boroughs von New York widmen die beiden Djs eine Doppel-CD. Allerdings kompilieren sie darauf nicht den derzeitigen Sound, der im Falle von Brooklyn Indie lastig ausfallen müsste. Kon & Amir graben tiefer und legen den Sound frei, der die Stadtteile in jenem Jahrzehnt antrieb als Hip-Hop im Entstehen, Disco der Sound der Stunde und House nur ein Lichtstreif am Horizont war.
Dabei geht es Kon & Amir vor allem darum, vergessene Schätze ins Gedächtnis zurück zu rufen. Oder überhaupt dafür zu sensibilisieren. Für die Hornbrillen am DJ-Pult ist in diesem Moment der Spaß vorbei, für alle anderen geht er dann richtig los. Denn Kon & Amir wissen, dass es viel mehr Musik da draußen gibt, als ein einziges Menschenhirn je bewältigen könnte. So hat es etwas Befreiendes weder einen, der hier versammelten Ghetto Disco, Funk und Boogie-Tracks, noch ihre Urheber je gehört zu haben. Um dieses Wissen können sich gerne die Jungs mit den Hornbrillen kümmern, wir gehen solange tanzen.







