House Music

House Music

Kikumoto Allstars

Redaktionswertung: 
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sehr gut

Angenehm, wenn ein Künstler unmissverständlich klar macht, worum es ihm geht und was er macht. "House Music" ist das im Fall der Kikumoto Allstars. Roher Oldschool-House um konkreter zu werden, komplett auf analogem Equipment eingespielt.

TR-909, TR-808, TR-707, SH-101, Juno Range, Jx-8p, TB 303: Cam Farrar glaubt nach wie vor an die magische Wirkung jener Drum-Machines, ohne die Techno- und House-Geschichte nicht geschrieben worden wäre. Der Australier ist sich auch nicht zu fein dafür, seine Vorbilder offen zu legen und widmet sein Album den großen House-Heroen Chicagos: Marshall Jefferson, Larry Heard, DJ Pierre, Farley Jackmaster Funk, ...

Natürlich schwingt Nostalgie mit, wenn die legendären "Warehouse Days" beschworen werden. Trotzdem ist "House Music" kein Lektion in Sachen Vergangenheitsverklärung. Das bleibt weiter anderen überlassen, die in den 80er Jahren stehen geblieben sind. Mit zunehmender Spielzeit spielt sich Farrar vom Kopisten-Vorwurf frei. Er findet eigene, moderne, neue Wege dem alten Equipment zeitgemäße Tracks für den Club zu entlocken. Gemeinsam mit DJ Hells "Teufelswerk" ergibt "House Music" aber ein stimmiges Bild, wohin Hell mit Gigolo Records 2009 will: Zurück in die Zukunft!

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