Jay Stay Paid

Jay Stay Paid

J Dilla

Redaktionswertung: 
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ordentlich
gut
sehr gut

Vor drei Jahren starb James Dewitt Yancey an den Folgen der Krankheit Lupus. Der Produzent aus Detroit wurde gerade 32 Jahre alt, doch die Spuren, die er in der Hip-Hop-Kultur hinterlassen hat, sind unübersehbar.

"Jay Stay Paid" heißt ein neues Album mit bisher unveröffentlichten Tracks und Beats aus dem riesigen Nachlass von Jay Dee, wie J Dilla auch genannt wurde. Gemixt von Pete Rock - Jay Dees Mentor und großem Vorbild - und mit dem Segen von Ma Dukes ausgesattet, Jay Dees Mutter, gilt "Jay Stay Paid als offizieller Nachfolger von Dillas letztem Album "Donuts".

Wie wenig andere Produzenten im Hip-Hop hat es J Dilla in seiner kurzen Karriere geschafft, einen Sound zu kreieren, der unverwechselbar ist. Über seinen Beats und Tracks liegt stets eine Schicht Patina, als hätte man sie hinter einer Mauer aus Nebel aufgenommen. Verwischt und verwackelt wirken seine Beats und sind doch prägnant und voll auf den Punkt. Im Vergleich zu den vielen Jay Dee-Compilations, die versuchen aus seinem Tod Kapital zu schlagen, bekommt man auf "Jay Stay Paid" einen Eindruck davon, was Dilla musikalisch noch in der Hinterhand hatte, als er den Kampf gegen seine schwere Krankheit verloren geben musste.

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