Interpol

Interpol

Interpol

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Sie haben von Anfang an das Rad nicht neu erfunden. Aber Interpol hatten gegen Plagiatsvorwürfe immer ein As im Ärmel: ihre guten, eigenständigen und mitreißenden Songs. Ihr viertes Album hat dies nun auf ein Neues zu beweisen.

"Our Love To Admire" liegt mittlerweile drei Jahre zurück. Und die Band selbst schien nicht wirklich glücklich mit diesem Album gewesen zu sein. Danach war in jedem Fall ziemlich schnell Funkstille im Staate Interpol eingekehrt. Man machte sich einzeln auf den Weg und verfolgte andere Missionen: Bassist Carlso D. arbeitete sich als Filmer ab, Schlagzeuger Sam Fogarino war mit Adam Franklin von Swervedriver unter dem Namen Magnetic Morning aktiv und Sänger Paul Banks legte unter dem Alias Julian Plenti sein erstes Soloalbum vor.

Und weil Umwege bekanntermaßen die Ortskenntnis erhöhen, kehrten die New Yorker kürzlich und für manch einen fast überraschend als Band zurück. Mit einem Wechsel am Bass, aber einem neuen Album, das ihrer alten Schule treu bleibt. Gitarrenpickigs in Hall, Gesang in düster und Songs, die es subtil in sich haben. Und weil man so schnell enttäuscht ist, wenn sich eine Band auf ihrem vierten Longplayer auf sein eigenes Debüt bezieht, schenke man diesem Album ein paar mehr Durchläufe in Ruhe und Geduld. Die anfängliche Enttäuschung verpufft auf diesen vertrauten, so schön verhallten Wegen.

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