Ya-Ka-May

Ya-Ka-May

Galactic

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Selten ist der Veröffentlichungstermin eines Albums besser gewählt worden: Gerade haben die New Orleans Saints den Super Bowl gewonnen, Mardi Gras steht vor der Tür und Galactic sorgen mit ihrem dampfendem Funk (nicht nur) bei Footballfans und Karnevalisten für Stimmung

Vor zwei Jahren präsentierten sich Galactic auf „From The Corner To The Block“ als Südstaaten-Version von The Roots. Für Ya-Ka-May“ haben sie die Unterstützung durch MCs wie Mr. Lif oder Lyrics Born gegen die Szene ihrer Stadt New Orleans eingetauscht: Allen Toussaint, The Rebirth Brass Band und Irma Thomas. Auch die „Bounce“-Szene der Stadt, die Nik Cohen in seinem Buch „Triksta“beschrieben hat, kommt mit MCs wie Chekky Blakk oder Katey Red zu Wort.

Das ergibt eine explosive Mischung, die den Sound von New Orleans ohne Mardi Gras-Nostalgie und scheppernde Blaskapellen auf dem Friedhof präsentiert. Schnell und funky, dreckig und schwitzig, fett und dampfend ist das New Orleans von Galactic. Mit jedem Groove, mit jeder Bassline zeugt dieses Album von der Vitalität und dem Überlebenswillen der Stadt in den Sümpfen des Mississippi.

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