Let the Love Flow

Let the Love Flow

Fuckpony

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Nein, "Let the Love Flow" ist nicht das neue Lenny Kravitz-Album. Stattdessen hat Justin McNulty alias Jay Haze alias Fuckpony zugeschlagen und dem großen Ding namens Liebe nach seinem Dreifach-Album "Love & Beyond" erneut ein housiges Denkmal gesetzt.

Jay Haze gilt bisweilen als missionarisch, nur weil er sich neben der Raverei auch für soziale Projekte engagiert und versucht seine Kollegen und Fans dafür zu begeistern. Dabei ist Musik die eigentliche Mission des Justin McNulty, US-Amerikaner in Berlin. Sein Output ist enorm, Jay Haze, Fuckpony und Sub Version heißen seine bekanntesten Projekte. Dazu kommen seine Labels Tuning Spork und Contexterrior.

Erstaunlich wie es McNulty dabei schafft, konstant besser zu werden. Auf "Love & Beyond" war sein Wille, Grenzen aufbrechen zu wollen, bisher am deutlichsten hörbar. Auf dem neuen Fuckpony-Album sind die Verschiebungen subtiler, trotzdem werden sich viele Produzenten, die sich wieder auf House besinnen, an Tracks wie "I'm Burning Inside" oder "I Know It Happened" die Zähne ausbeißen. Schon lange hat keine Bassdrum mehr mit soviel Soul gepumpt wie auf "Let The Love Flow". Mission erfüllt!

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