Virtue

Virtue

Emmy The Great

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

„Virtue“ heißt das zweite Soloalbum von Emma-Lee Moss alias Emmy The Great. Es ist ein Sammelalbum der schrägen Charaktere und seltsamen Begebenheiten, mal nachdenklich, mal trotzig, aber immer von großer Zuversicht.

Was Emmy The Great nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums „First Love“ passiert ist, bietet genug Stoff für einen abendfüllenden Spielfilm. Kurz vor ihrer Heirat verlässt sie ihr Verlobter, weil er zu Gott gefunden hat. Und Emma-Lee Moss sitzt mit bestelltem Aufgebot und ohne Happy-End da. Kein Wunder, dass ihr zweites Album „Virtue“ mehr als ein Hauch Melancholie durchweht.

„Virtue“ erzählt aber auch von Emmys Stärke. Das Genre des Märchens benutzt Emmy The Great und lässt mythische Frauenfiguren von Kassandra bis Dornröschen auftreten, um sich selbst zu erklären, was ihr passiert ist, und trotzdem wieder aufzustehen. Denn mit zunehmender Spielzeit wird aus der anfänglichen Melancholie Leichtigkeit und Zuversicht. „Virtue“ keine Märchenstunde und kein Mittelalter-Eskapismus, sondern ein durch und durch modernes Folk-Album, mit dem man bestens durch die kalte Jahreszeit kommt.

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