Delirium

Delirium

Ellie Goulding

Redaktionswertung: 
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Ellie Gouldings drittes Album "Delirium" steht zwischen den Stühlen: Irgendwo zwischen aktuellem Großspur-Pop und der eigenen Geschichte.

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"Ein Teil von mir sieht dieses Album als Experiment, als den Versuch, ein wirklich großes Pop-Album aufzunehmen. Ich habe den bewussten Entschluss gefasst, damit auf ein neues Level zu kommen." Ambitioniert zeigte sich Ellie Goulding gegenüber ihrem Label Universal, wenn es um ihr neuestes Album "Delirium" geht. Großer Pop, ein neues Level, das sind starke Worte der 28-Jährigen Britin.

Bei all den Vorbehalten, die man als Musikliebhaber gegen solche überkandierten Pop-Produktionen zwangsweise haben muss, lässt sich eines nicht bestreiten: "Delirium" ist aktuell angesagter, gut gemachter Pop und nahrhaftes Futter für die Radiostationen dieser Welt.

Wer sich beim Hören von z.B. "Around U" unweigerlich an Taylor Swift erinnert fühlt, irrt nicht. Gouldings drittes Album wirkt wie eine Melange aus vergangenen, Skrillex-durchfluteten Zeiten ("Keep On Dancing") und dem Versuch, dem äußerst erfolgreichen Swift'schen Pop-Ideal nachzueifern.

Das prophezeite "neue Level" hat Ellie Goulding mit "Delirium" beschritten. Neu heißt hier: anders, poppiger, weniger EDM-Pop-lastig. Besser oder schlechter?! Egal. Die eigene Sinnsuche, was Ellie Goulding musikalisch - zwischen Skrillex und Swift - wirklich ausmacht, geht weiter.

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