Brett, Allison, Maya und Torry begannen ganz klassisch als ungestüme High-School-Band, kämpften sich durch kleine Relases auf noch kleineren Labels, ehe schließlich ihr Album "Spend The Night" im Jahre 2002 mit einem Major-Deal die amerikanischen Charts knackte.
Ihr Erfolgsrezept war effektiv: schöne Frauen, die das Männer-Klischee widerlegen, indem sie dem vermeintlich starken Geschlecht zeigen wie schwach dieses an der Gitarre aussieht, wenn die Donnas die Bühne entern.
Soweit war das Image sehr wirksam. Nur leider konnte die Musik damit - vorsichtig formuliert - nicht immer mithalten. So klang das Quartett seit jeher nach oft berechenbaren Durchschnittsrock. Doch manchmal, wenn es nicht zu kokett mit den lauten Gitarren poste, konnten The Donnas mit ihrem Songwriting und ihrer Performance wirklich überzeugen.
Die im August erscheinende Compilation fasst Raritäten und Hits zusammen, wobei manche Stücke extra neu überarbeitet wurden. Und trotz aller kritischen Einwände an ihrer Musik: hoffentlich ist das kein künstlerischer Abschied, denn irgendwie würde man sie doch vermissen.









