Uppers & Downers

Uppers & Downers

Cobra Killer

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Cobra Killer rumpeln sich auf ihrem fünften Album durch elf Songs zwischen Electroclash und Punk. Tanzen auf High-Heels Pogo, schmeißen sich mit vollem Einsatz ins Publikum und lassen sich von nichts und niemandem den Mund verbieten. Andernfalls gibts einen "Schneeball in die Fresse".

Thurston Moore, J. Mascis, Jon Spencer, Philipp Virus, Die Prinzen... Halt! Die Prinzen? DIE Prinzen? Ja, die unerträglichen Leipziger Sängerknaben, die so gerne Millionär wären, haben tatsächlich auf einem Cobra Killer-Album ihre Spuren hinterlassen. Ein Beweis mehr, dass Gina V. D´Orio und Annika Line Trost vor nichts zurückschrecken und Konventionen mit Füßen treten. Oder einem eben gemeinsam mit Den Prinzen einen "Schneeball in die Fresse" zimmern.

Charmante Antihits wie "Schneeball in die Fresse" finden sich auf "Uppers & Downers" mehrere. "Skibrille" ist noch so einer, dem man nur wünschen kann, dass er nie von der Après-Ski-Szene entdeckt wird. Zwischen allem Rumpeln und Rüpeln geben sich Cobra Killer aber auch mal ganz harmlos als "Goodtime Girls" aus. Die Wahrheit über D'Orio und Trost dürfte irgendwo dazwischen liegen.

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