Attack On Memory

Attack On Memory

Cloud Nothings

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Die alten Gewohnheiten über Bord geworfen, hat sich Dylan Baldi für "Attack On Memory" Verstärkung geholt und seinem Sound neues Volumen verpasst. Das sorgt für kräftige Rocksongs und hörbare Spielfreude.

2009 hat Dylan Baldi Cloud Nothings gestartet, um der Langeweile an der Universität entgegen zu wirken. Anstatt Thesen und Zitate auf Papier zu bringen, hat der junge Künstler lieber Songs im Schlafzimmer aufgenommen. Neben diversen Singles und Tapes ist so auch das Debütalbum im letzten Jahr entstanden. Für "Attack On Memory" hat sich Baldi jetzt seine Liveband als Verstärkung ins Studio geholt hat.

Damit hat der Mann aus Cleveland, Ohio eine gute Entscheidung getroffen. Schnodderig und verrotzt geht es bei "Attack On Memory" zur Sache. Mit bestimmter Fuck You-Attitüde schrabbeln sich Baldi und seine Kollegen mal eingängiger, mal ein wenig vertrackter durch die acht bratzig verzerrten Songs und erinnern angenehm an den Grunge der 90er. Als Produzent stand mit Steve Albini (Nirvana, Pixies, PJ Harvey) dazu ein Fachmann zur Seite, um diesen live eingespielten Sound so herrlich roh und ungeschminkt klingen zu lassen. Ein krachiges Album, das hörbare Spielfreude birgt.

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