Further

Further

The Chemical Brothers

Redaktionswertung: 
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The Chemical Brothers, die ewigen Nerds des Stadiontechno, verweigern auf ihrem siebten Studioalbum konsequent die übliche Hitsingle. Stattdessen servieren Tom Rowlands und Ed Simons auf „Further“ eine elektronische Mischung aus The Who und Pink Floyd.

 

Wenn es ein elektronisches Pendant zu Pete Townsends Power-Chords gibt, die Chemical Brothers haben es gefunden. Seit das Duo mit „Exit Planet Dust“ auf der Bildfläche erschienen ist, kreuzen Rowlands und Simons Rockattitüde mit endlosem Raven. Zwischendurch geriet ihnen diese Ausrichtung etwas aus dem Fokus, etablierte sich das Duo als zuverlässige Hitmaschine mit riesigem Allstar-Aufgebot.

Mit „Further“ gehen The Chemical Brothers zurück auf Anfang und für viele Fans sicherlich einen Schritt zu weit. „Further“ ist eine gnadenlos überdrehte Big Beat-Oper in acht Aufzügen. Konsequent als kontinuierlicher Mix gemischt und mit dem überlangen Intro „Snow“ versehen, spielen Rowlands und Simons die Klaviatur der Anspannung und Extase einmal hoch und runter. Das knallt, das bratzt, das liegt manchmal daneben, ist aber viel näher an dem, was die Chemical Brothers live schon immer waren: ein gut geöltes Monster, immer bereit zum Sprung.

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