Minor Love

Minor Love

Adam Green

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Musik und Ironie, eine gefährliche Kombination. Der Künstler droht, sich der Lächerlichkeit preiszugeben. Adam Green war in dieser Hinsicht immer ein Gratwandler. Und bleibt es auch auf seinem neuen Album.

An Adam Green scheiden sich die Geister. Für die einen genialer Zampano, der das Genre Anti-Folk definiert hat. Für andere ein überschätzter Selbstdarsteller mit durchschnittlichen Songwriter-Fähigkeiten.

Wahrscheinlich muss man in seinem Falle eine Phrase bemühen: Die Wahrheit liegt in der Mitte. In jedem Falle bleibt Adam sich stilistisch treu. Auch auf dem sechsten Album erzählt er seine wirren Geschichte von Liebe und Trennung - und gibt die Melancholie gekonnt der Lächerlichkeit preis. In schwachen Momenten klingt das belanglos. In starken, wie beispielsweise auf "Buddy Bradley", verzaubert er mit intensiver Folk-Magie und großem Gespür für Melodie und deren Arrangement. 

Neue Fans wird sich der Amerikaner mit diesem Werk nicht erobern, die alten wird er auch nicht enttäuschen: Adam Green bleibt der Bob Dylan des Klamauks.

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